40 Tage nüchtern! Dieser Meilenstein stellt einen persönlichen Rekord für mich in den letzten 8 Jahren dar — ein Durchbruch, den ich nicht für möglich gehalten hätte.
Ein persönlicher Meilenstein
Ich bin wirklich stolz, diesen Punkt erreicht zu haben. Das letzte Mal, als ich so lange nüchtern war, war ich wahrscheinlich 22-23 Jahre alt und lebte ein völlig anderes Leben.
Unerwartete Herausforderungen
Das Einzige, was mich beschäftigt, ist, dass ich in letzter Zeit reizbarer und schärfer geworden bin. Ich bin mir nicht sicher, ob Nüchternheit meine wahre Natur offenbart oder ob es nur Lebensumstände sind, die zur falschen Zeit zusammentreffen.
Vielleicht liegt es daran, dass ich früher mit Alkohol abgeschaltet habe wie ein Druckventil, und jetzt habe ich keinen angemessenen Ersatz für dieses Ritual der Entspannung gefunden.
Bedenken zur Schlafqualität
Mein Schlaf hat auch gelitten. Statt meiner üblichen 7-8 Stunden solider Ruhe schaffe ich nur 5-6 Stunden und wache auf mit dem Gefühl, um echte Erholung betrogen worden zu sein.
Dieser Schlafmangel könnte die Reizbarkeit fördern. Wenn man auf Reserve läuft, fühlt sich alles abrasiver und überwältigender an.
Die versteckten Rollen des Alkohols verstehen
Ich habe erkannt, dass Alkohol mehrere Hüte in meinem Leben trug — nicht nur als Substanz, sondern als soziales Schmiermittel und Stresslöser, der die rauen Kanten des täglichen Daseins glättete.
Ohne ihn muss ich neue Wege entdecken, mich mit Menschen zu verbinden und den unvermeidlichen Druck zu bewältigen, den das Leben mir in den Weg wirft.
Der Silberstreif
Trotz dieser Wachstumsschmerzen bin ich stolz, 40 Tage erreicht zu haben. Es ist ein konkreter Beweis, dass ich mich zu schwierigen Veränderungen verpflichten und sie durchziehen kann, selbst wenn der Weg holprig wird.
Meine Produktivität ist durch die Decke gegangen, und ich habe kristallklare mentale Klarheit während des Tages, auch wenn sich meine Abende schwieriger navigieren lassen.
Der Weg nach vorn
Vorwärtsgehend werde ich mich darauf konzentrieren, bessere Entspannungsrituale aufzubauen und meine Schlafhygiene zu verbessern. Vielleicht werden Meditation, Lesen oder eine bewusstere Abendroutine die Lücke füllen.
40 Tage nüchtern - ein persönlicher Rekord in 8 Jahren!
40 Tage markiert einen persönlichen Rekord und bringt sowohl Stolz als auch neue Herausforderungen. Lernen, Reizbarkeit und Schlafprobleme zu navigieren, während ich diesen bedeutenden Meilenstein auf meiner Nüchternheitsreise feiere.

